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Spritzbeton

Im Tunnelbau kann in zwei grundlegende Bauweisen unterschieden werden. Bei geringer Überdeckung kann in der „offenen Bauweise“ gebaut werden. Bei großer Überdeckung erfolgt die Ausführung in „geschlossener Bauweise“ untertage. Die heutigen Formen des geschlossenen Tunnelbaus sind die Spritzbetonbauweise gemäß NÖT oder der Einsatz von Schildvortriebs-Tunnelbohrmaschinen.

Im Tunnelbau werden Begriffe verwendet, die aus dem Bergbau stammen und daher nicht allgemeinverständlich sind. 

  • Kalotte – oberes Drittel des Tunnelquerschnitts
  • Strosse – untere zwei Drittel des Tunnelquerschnitts
  • Firste – Decke des Tunnels
  • Ulme – Seitenwand des Tunnels
  • Sohle – Boden des Tunnels

Beim Ausbruch des Tunnelhohlraums, also dem „Rohbau des Tunnels“, sind gebräuchlich:

  • Ortsbrust – Ausbruchquerschnitt im Gebirge
  • Abschlagstiefe – mögliche Ausbruchtiefe (in Tunnellängsrichtung) ohne Sicherung.


Unsere Leistungen beginnen bereits in der Planungs- oder auch Ausschreibungsphase für Bauherrn sowie Baufirmen. Wir planen oder konzipieren Spritzbetone für die sogenannte "Außenschale" im Tunnelbau.

  • Fachplanung für die Ausschreibung
  • Beratung der Baufirmen während der Angebotsphase
  • Entwicklung eines Spritzbetons
  • Überwachung des Spritzbetons im Tunnel und Labor.